lightup


Die Auftraggeber – drei Länderorganisationen der vormaligen Dach-NGO „Freethem“ – wollten gemeinsam den Sprung wagen und sich zu einer eigenständigen Organisation zusammenschließen. Die Zielsetzung des Rebranding-Prozesses war es, den Geist der Organisation zu wahren, ihre Identität zu schärfen und aus diesem Kern heraus eine neue Marke zu entwickeln.
Der Branding-Prozess bewegte sich im Spannungsfeld zwischen einer starken, geteilten Identität als internationale Bewegung und zugleich größtmöglicher Autonomie. Es sollte den einzelnen Länderorganisationen, ihren Textern und Designern, möglich sein, weitgehend eigenständig zu operieren, um agil auf die Bedürfnisse ihres jungen, trendbewussten Publikums reagieren zu können.
Bei der Entwicklung von Logo und Markennamen gingen wir von der bewusst positiven Herangehensweise des Teams an das sperrige Thema Menschenhandel und sexueller Ausbeutung aus. Dieser Ansatz wurde auch im Bezug auf die weiteren Elemente der visuellen Identität weiterverfolgt.
Im Zentrum des lightup-Projektes stand inhaltliche Arbeit – umso mehr, als die Länderorganisationen die Erstellung der grafischen und textlichen Inhalte selbst übernehmen würden. Es wurde daher großes Augenmerk auf das Brand Book gelegt, als ein Schlüsselelement bei der Vermittlung der Tonalität und Markenpersönlichkeit an die Texter und Designer der einzelnen Länderorganisation.

Die stark heterogene Zielgruppe von lightup setzt sich aus zumindest zwei großen Untergruppen zusammen: Sozial engagierten und zugleich trendbewussten junge Menschen mit einem durchschnittlichen Alter von 25 auf der einen Seite und Unterstützer und Spender mit dem wesentlich höheren Durchschnittsalter von 45 auf der anderen Seite. Um den unterschiedlichen Blickrichtungen auch in der visuellen Kommunikation gerecht zu werden, wurde für die zweite Gruppe ein eigenes Farbschema entwickelt.








